Vita

Maike Bouschen wurde 1991 in Düsseldorf geboren, wuchs im Rheinland auf und ging 2011 zum Studium der Theater- Film- und Medienwissenschaften nach Wien.

2013 wurde Maike Bouschen an der Bayerischen Theaterakademie August Everding angenommen und studierte bei Professor Sebastian Baumgarten Regie für Schauspiel und Musiktheater. 2018 schloss sie ihr Masterstudium mit einer eigenen szenischen Entwicklung zum Tabuthema Sterben in der modernen Gesellschaft ab (Nach den Fakten kommt das Nichts).

Maike Bouschen war von 2014 bis 2018 Stipendiatin des Cusanuswerks und absolvierte vor ihrem Studium ein Freiwilliges Soziales Jahr in Campo Grande, Brasilien. Sie war mehrfach in Brasilien tätig, so unter anderem als Produktionsassistentin für das Theaterkollektiv Teatro da Vertigem (São Paulo) und für das internationale Festival Porto Alegre em Cena. In der Favela Rocinha (Rio de Janeiro) assistierte und übersetzte Maike Bouschen bei den Dreharbeiten für den Dokumentarfilm Music for the Slums und arbeitete als Produktionsassistentin für das Villa Lobos Festival.

Noch während ihres Studiums inszenierte Maike Bouschen die Uraufführung Jihad Baby! von Daniel Ratthei am Landestheater Coburg und erhielt damit eine Einladung zum internationalen Kinder- und Jugendtheaterfestival KAAS & KAPPES nach Duisburg. Ihre Inszenierung Jugend ohne Gott (Ödön von Horvath) in einer Spielfassung von Kristo Šagor, ebenfalls am Landestheater Coburg, wurde 2020 für die Bayerischen Theatertage in der Rubrik „Klassiker für Heute“ ausgewählt.

Seit 2018 ist Maike Bouschen als freischaffende Regisseurin tätig.