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Die Brüder Löwenherz

Astrid Lindgren. In einer Fassung von Maike Bouschen und Till Beckmann

Mädchen umarmt Kuscheltier
Krümel steht vor dem Pferd Fjalar
Krümel und Jonathans sitzen auf dem Pferderücken
ein großes Schaukelpferd auf der Theaterbühne
Sophia im leuchtenden Kleid hebt die Arme hoch
Ein Bewohner des Kirschtals schaut aus dem Versteck
Ein Ritter mit Pferd im Heckenrosental bei Nacht
das Heckenrosental bei Nacht
die Brüder Löwenherz unterhalten sich
Ein Ritter mit Pfeil und Bogen
Ein Mann in mit einer langen Nase zieht in den Kampf
eine Person im Heckenrosental bei Nacht
Krümel bei Nacht im Heckenrosental
Tengil wird von guten Rittern verhaftet
ein Ritter im hellen Licht
Alter Mann auf Schaukelpferd
Schauspieler sitzen auf einem riesigen Schaukelpferd

Fotos: Marian Lenhard

Im Kampf mit den Schatten seiner Ängste entdeckt Krümel, dass jenseits des Lebens eine Freiheit wartet, die ihn wieder atmen lässt. 

DIE BRÜDER LÖWENHERZ ist ein fantastisches Märchen über Freiheit, Mut und die Kraft der Hoffnung. Astrid Lindgren schickt Krümel und Jonathan auf eine Reise, die es so früh noch gar nicht geben dürfte: den Tod. Es ist eines ihrer umstrittensten Werke und gleichzeitig eine Trostgeschichte über die Endlichkeit der ganz Kleinen. In der gemeinsamen Arbeit mit Till Beckmann entstand eine Bühnenfassung, welche die innige Verbundenheit der beiden Geschwister ins Zentrum rückt. Eine tiefe, bedingungslose Liebe, die Angst in Mut verwandelt - selbst dann, wenn sie durch Welten getrennt sind.

KRÜMEL: Wie kann es nur so was Schreckliches geben? Wie kann es so was Schreckliches geben, dass manche sterben müssen, wenn sie noch nicht mal 10 Jahre alt sind? 
JONATHAN: Weißt du, Krümel, ich glaube nicht, dass es so schrecklich ist. Ich glaube, es wird herrlich für dich! 
KRÜMEL: Herrlich? Tot in der Erde liegen, das soll herrlich sein?!
JONATHAN: Was da liegt, ist doch nur so etwas wie eine Schale von dir. Du selber fliegst ganz woanders hin!
KRÜMEL: Wohin denn?
JONATHAN: Nach Nangijala. 

Krümel ist klein, ängstlich und krank. Todkrank. Jeden Abend sitzt sein großer Bruder Jonathan an der Küchenbank und erzählt ihm Geschichten. Von Ungeheuern und Sagen. Und von Nangijala. Wenn Krümel dort ankommt, beginnt eine fantastische Zeit, in der das Leben leicht und schön ist. Doch es kommt anders. Als ihr Haus in Flammen steht, nimmt Jonathan seinen kleinen Bruder auf den Rücken und springt aus dem Fenster. Krümel überlebt. Jonathan nicht. Wie gut, dass Krümel ihm ganz bald nachkommt. Nach Nangijala ins Kirschtal. Ein Tal von dem man nur träumen kann - so schön ist es! Doch es gibt Abenteuer, die es nicht geben dürfte. Das benachbarte Heckenrosental wird unterdrückt – und braucht Jonathans Hilfe. Der Tyrann Tengil herrscht von seinem Land Karmanjaka aus mit grausamer Hand und verbreitet Angst und Schatten. Den Drachen Katla hat er auch. Krümel lässt seinen großen Bruder nicht allein. Auf seinem Pferd Fjalar folgt er Jonathan in ein Abenteuer, das größer, furchtbarer und schöner ist, als er sich je hat träumen lassen. 

"Eine Inszenierung, die sich nicht scheut, Licht und Schatten gleichermaßen zu beleuchten.Die Pfütze zeigt sich dabei in Bestform: zupackend  im Zugrif auf den Stoff, feinfühlig in den Details. (...) Die Inszenierung ist ein Plädoyer für Mut, Liebe und Hoffnung und ein Saisonauftakt, der Lust macht auf ein Jubiläumsjahr mit Fantasie, Tiefgang und künstlerischer Entschlossenheit. Löwenstark!" Karin von Matuschka, Nürnberger Nachrichten

“Was Kindertheater schaffen kann, beweist die Inszenierung mit der Ausstattung von Valentina Pino Reyes in ihren allerbesten Momenten eindrucksvoll. Die Stränge aus bunten Glühbirnen mit ihren Lichteffekten, die Klänge und die Worte schaffen dann Bilder, an die keine Verfilmung herankäme…”  Sigrun Arenz, FreieSzeneNbg e.V.
 

Premiere: 17. Oktober 2025
Theater Pfütze Nürnberg, in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg

Fassung: Maike Bouschen und Till Beckmann
Regie: Maike Bouschen
Ausstattung: Valentina Pino Reyes
Dramaturgie: Ulrike Kitta
Musik: Dominik Vogl
Licht: Jonas Bauer
Schauspiel: Jürgen Decke, Christine Janner, Christof Lappler, Elisa Merkens, Maria Magdalena Mund